Brustvergrößerung - Brustimplantate (Augmentation)

Eine operative Brustvergrößerung, auch Augmentation genannt, ist eine Methode für Frauen mit kleinen, herabhängende, oder asymmetrischen Brüsten. Es ist eine der sehr häufigen plastischen Operationen, die in der chirurgischen Einsetzung eines Brustimplantates hinter jede Brust besteht. Es gibt verschiedene Arten der Implantate und auch verschiedene Operationsmethoden.

Brustimplantate

Implantate werden nach den Anforderungen der Patientin, nach ihrer Größe, körperlichen und anatomischen Proportionen im Bereich der Brustdrüsse ausgewählt. Es gibt runde, tropfenförmige und asymmetrische Brustimplantate, es gibt auch verschiedene Größen der Implantate. Es gibt eine Regel, dass das Implantat nur so groß sein kann, dass es von der Brustdrüsse bedeckt wird; nur so wird eine natürliche Kontur der Brüste eingehalten und das Implantat ist nicht sichtbar. Die Größe des Brustimplantates wird immer in Milimetern gegeben, es werden von 100 ml bis zu 1000 ml hergestellt, am häufigsten benutzt man die Größen um 300 ml. Die Implantate werden entweder unter den Brustmuskel, oder, was heute am häufigsten vorkommt, unter die Brustdrüsse eingesetzt. Es gibt Silikonimplantate(heute wird Gelsilikon vor flüssigem Silikon bevorzugt), Implantate mit physiologischer Lösung gefüllt, oder kombinierte Implantate (die so genannten Bakers Expandere). Man kann die Brustimplantate auch nach ihrer Oberfläche in glatte, texturierte, die bei uns am häufigsten benutzt werden, oder Titanimplantate teilen. Die Hülle des Implantates wird dann durch den festen und elastischen Silikongummi gebildet. Nach dem Typ des Implantates werden dann Brustvergrößerungskosten festgelegt. Heutzutage werden auch Brustvergrüßerungen mithilfe von eigenem Fettgewöbe oder Muskelmasse durchgeführt, diese Verfahren werden aber in der Tschechischen Republik bis jetzt nicht verwendet. Es werden jetzt Brustimplantate erforscht, die aus menschlichen Stammzellen gebildet sind.

Vor der Operation

Vor dem Eingriff ist eine Konsultation mit dem plastischen Chirurgen wichtig, mit dem die Größe und der Typ des Implantates, Verlauf der Operation und Preis für die Brustvergrößerung besprochen wird. Da die Operation in der Vollnarkose durchgeführt wird, muss die Patientin auch eine interne voroperative Untersuchung absolvieren. Auch eine Ultraschalluntersuchung der Brüste oder eine mammographische Untersuchung nötig ist, um die eventuelle Pathologie in der Brustdrüsse auszuschließen. Vor der Augmentation eignet sich, Antibabypillen auszusetzen und mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff nicht essen, trinken und rauchen. Manchmal werden präventiv Antibiotika eingegeben.

Verlauf der Brustvergrößerung

Die Operation ist ziemlich unanspruchsvoll und nur ein zweitägiger Aufenthalt im Krankenhaus verlangt wird. Der Eingriff wird in der Vollnarkose durchgeführt, dh. durch die Wirkung von Anästhetiken auf das zentrale Nervensystem wird Bewusstsein ausgeschaltet. Die Brustvergrößerung dauert etwa 1-2 Stunden. Nachdem das Anästhetikum zu wirken beginnt, wird ein etwa 4 cm langer Schnitt durchgeführt, und das entweder in der Falte, wo sich Brust und Brustkorb treffen, quer über die dunkle Haut um die Brustwarzen herum oder in der Achselhöhle oder im Bereich der Bauchnabel (dieses Verfahren benutzt man aber in der Tschechischen Republik nicht). Danach wird durch die Präparation unter der Brustdrüsse, oder unter der Brustmuskel, eine Tasche gebildet, in die das Brustimplantat eingesetzt wird. Die Wunde wird dann so genäht, damit der kosmetische Endeffekt am besten war und die Narbe möglichst wenig sichtbar war, dh. vor allem mit intradermalen Nähten.

Nach der Brustvergrößerung

Die Brüste werden nach der Brustoperation etwa 4-8 Wochen in einem speziellen elasthischen Büstenhalter ruhiggestellt, die Nähte werden nach 7-10 Tagen abgeschafft. In der Zeit nach der Brustvergrößerung sollte die Frau keine Kleidung tragen, die man über den Kopf anziehen muss, sie sollte sich auch nicht sonnen. Die Patientin muss sich den Urlaub nehmen, weil es sich um von der Krankenkasse nicht bezahlten Eingriff handelt und deshalb kann man sie nicht krankschreiben. Sie kann sich nach etwa 14 Tagen zur Arbeit kehren, noch etwa 2 Monate sollte sie keine physisch schwere Arbeit ausüben. Wichtig sind die nachfolgenden Kontrollen bei dem plastischen Chirurgen, jede 10 Jahre wird auch eine Ultraschallkontrolle der Brüste durchgeführt.

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